
Leben unter Wasser
Zwei Wochen, will Lloyd Godson in seinem neuen Zuhause im LEGOLAND® ATLANTIS by SEA LIFE leben. Vom 30. März bis zum 13. April kann er seinen Traum vom "Leben unter Wasser" verwirklichen. Und die Besucher des Aquariums begleiten ihn live dabei.
Die größte Herausforderung - das weiß Lloyd Godson noch von seinem ersten Unterwasserversuch BioSub 2007 - ist für ihn die Abgeschiedenheit und die Enge. Dabei ist er in seinem ATLANTIS Haus noch nicht einmal völlig isoliert. Über Internet und Skype steht er mit Beobachtern und Fans weltweit praktisch rund um die Uhr in Verbindung. Auch die LEGOLAND® Besucher können ihn durch die großen Fenster in seinem Unterwasserheim beobachten und anders als in seinem ersten Unterwasserhaus kann nun auch Lloyd sehen, was um ihn herum vorgeht.
"Das ist toll, man hat viel mehr das Gefühl in einem Haus zu sein", schwärmt Lloyd. "In dem See in Australien lebte ich wie in einer Tonne. Bis auf den Ausstieg habe ich gar nicht gesehen. Jetzt bekomme ich mit, was um mich herum los ist, vor allem meine Besucher und die vielen Fische."

Lloyd freut sich aber auch auf ganz besondere Momente. "Ein Highlight wird für mich aber sein, wenn ich abends allein im Aquarium bin. Da sind dann nur noch ich, die Haie und Rochen - das kommt dem Gefühl am Boden des Meeres zu leben schon sehr nahe."
Ein Tag mit Lloyd Godson
Langweilig wird es Lloyd in seinem Unterwasserhaus garantiert nicht. Es ist zwar klein, aber es gibt jede Menge zu tun. Täglich beantwortet Lloyd Mails und hält seine Fans in seinem Blog über das Leben unter Wasser auf dem Laufenden.
Für die wissenschaftliche Untersuchung des NASA Bioingenieurs Dennis Chamberland muss Lloyd außerdem jeden Tag verschiedene Biodaten ermitteln und z.B. seinen Puls- und Blutdruck messen sowie einige Parameter des Hauses bestimmten. Hat er alle Daten zusammen, gibt er Dennis die Daten via Skype weiter.

So viel Arbeit macht hungrig. Wenn ihm kein Taucher etwas Frisches vorbeibringt, muss er sich mit Expeditionsnahrung begnügen.
Dass Lloyd regelmäßig isst, ist besonders im Hinblick auf den Guinness World Records™ Versuch wichtig. Denn dafür muss er jeden Tag mehrer Stunden kräftig in die Pedale treten um sein Ziel von 2.500 Wattstunden zu erreichen. Schafft er es, so ist das die größte Menge Strom, die jemals durch Fahrradfahren unter Wasser erzeugt worden ist.
Nebenher kann Lloyd sich via Kommunikationssystem mit den ATLANTIS Gästen unterhalten und ihre Fragen beantworten. Und wenn ab und an noch Besuch im Unterwasser-Haus vorbeischaut, kommt bestimmt keine Langeweile auf. Im Gegenteil: Hin und wieder ist Lloyd ganz froh, wenn er mal die Jalousien zuziehen oder einfach nur ganz in Ruhe seine schuppigen Mitbewohner bewundern kann.

