Frühere Projekte

2005 gewann Lloyd Godon den mit 50.000 $ dotierten Preis „Live your Dream“ der „Wildest Adventure Competition“ des Magazins Australian Geographic und startete 2007 sein BioSUB-Projekt. In achtzehn Monaten baute er in Eigenregie ein Unterwasserhabitat aus altem Stahl, versenkte es in einem australischen See und lebte zwölf Tage lang autark darin.

Lloyd „lebte seinen Traum“ in dem Stahlhaus allein – von gelegentlichen Besuchen einer Wasserschildkröte und einiger Helfer abgesehen. Eine Bleibe mit besonderen Bedingungen. „Ich hatte eine Luftfeuchtigkeit von 100%“, erzählt Lloyd. „Das Wasser tropfte von der Decke. Die Klamotten wurden nicht mehr trocken.“ Doch die Feuchtigkeit war längst nicht so bedrohlich wie der ständig ansteigende CO2-Gehalt der Luft. Obwohl er Algen in einem Bio-Reaktor zur Kohlendioxid-Senkung einsetzte, stieg der CO2-Gehalt unaufhörlich an. Die Folge: Lloyd schlief häufiger, sein Blutdruck stieg in ungeahnte Höhen und am Ende war er psychisch am Ende. Lagerkoller statt Tiefenrausch. Zum Schluss war es der nicht mehr zu senkende CO2-Wert, der ihn nach zwölf Tagen zum Abbruch des Experiments zwang.

Kaum hatte sich Lloyd von den Strapazen des BioSUB-Projekts wieder erholt, schwärmte er auch schon davon, wie toll und spannend es unter Wasser war. Tausende von Mails hat er während seiner Zeit im See bekommen, und auch an der Basisstation am Ufer kamen jeden Tag viele neugierige Besucher vorbei, teilweise fuhren gleich ganze Schulklassen vor. Obwohl der Unterwasser-Aufenthalt vorzeitig abgebrochen werden musste, war es für Lloyd doch ein Erfolg auf ganzer Linie – allein schon, weil der studierte Meeresbiologe vielen Menschen die faszinierende Unterwasserwelt und seinen Traum in ihr zu leben näher bringen konnte.

Aus den Schwierigkeiten bei BioSUB hat Lloyd gelernt. Bei seinem Anlauf im LEGOLAND® ATLANTIS by SEA LIFE will er diese Probleme im Griff haben und seinen bisherigen Rekord toppen. Diesmal will er volle zwei Wochen unter Wasser leben.


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